Anekdotischer Stadtrundgang am 10. Mai 2003 mit Petra
Rentschler
Am 10.05.2003 war es wieder mal so weit. An die zwei Dutzend Vereinsmitglieder - erfreulicherweise war auch die Jugend gut vertreten - fanden sich erwartungsvoll zu der angekündigten Stadtführung mit Petra Rentschler ein, die uns bereits mehrere Male Wissenswertes aus der Geschichte unserer Stadt erzählt hat..Dieses Mal sollte es eine "anekdotische" Führung werden und unsere Stadtführerin hatte doch einige lustige Geschichten über unsere Ahnen auf Lager, so dass der Rundgang auch für die jüngsten Teilnehmer kurzweilig wurde.
Nun
wissen wir auch, von wem die Namen unserer Krankenhäuser (Marien-, Karl-Olga-,
Katharinen-Krankenhaus, Paulinenpflege), Schulen (Karls-, Eberhard-Ludwig- und
Wilhelms-Gymnasium, Königin-Katharinen-Stift), sowie manche städtische
Straßen und Plätze (Charlottenstr., Olgastr., Karlstr. etc.) herrühren. Auch
über Leben und Tod der Künstlerin Anna Sutter haben wir einiges erfahren,
ebenso, dass Pferde (nicht nur am Fasching auf dem Flur stehen, sondern) auch
Treppen bis zum 3. Stock hoch steigen konnten und das vor mehreren hundert
Jahren!
An der Jubiläumssäule konnten die Lateinschüler ihr Wissen unter Beweis
stellen.
Dass die Schlosskirche im Alten Schloss die erste evangelische Kirche nach der
Reformation im Raum Stuttgart ist, war sicher den wenigsten von uns vorher
bekannt.
Beruhigend für uns alle war die Tatsache, dass die Herrscher früher auch
nicht nur Tugenden sondern auch reichlich Laster hatten. Führend war hier unser
alter Herzog Karl Eugen. Ohne die Tugenden der Königinnen wären wir jedoch
heute um viele soziale Einrichtungen ärmer.
Aufgelockert wurde die Führung zusätzlich noch durch die zufällige Begegnung
mit einigen VfB-Berühmtheiten, die sogleich "in Bild und Schrift"
festgehalten wurde.
Die Stadtführung war für die Teilnehmer jeder Altersgruppe sehr lehr- und abwechslungsreich, wofür wir Petra Rentschler an dieser Stelle nochmals herzlichst danken möchten. (Hedda Sandner)