Faschingsferien Pitztal 09.02.2002 - 16.02.2002
Am 09.02.2002 machten sich 15 Erwachsene und 22 Kinder auf den Weg, um im
Pitztal Ski zu fahren. Nachdem alle am Samstag abend ohne große Staus in Neurur
angekommen waren (mit Verspätung auch der vergessene Beauty-Case!), freuten wir
uns auf eine Woche Skifahren.
Schon vor dem Frühstück am Sonntag morgen kaufte Wolfgang für uns alle
Skipässe (danke für den guten Service!). Es konnte losgehen. Nur einige Kids
machten lange Gesichter, für sie hieß es: "ein Skikurs wäre gar nicht
schlecht für euch". Karin blieb stur - Jannika und Dominik fügten sich in
ihr Schicksal... Nachdem wir also unsere Kids an diverse Skilehrer verteilt
hatten, mussten noch einige Entscheidungen getroffen werden:
Wer fährt Riffelsee- wer fährt Gletscher?
Monoski - Carver - oder Big Foot?
Wo treffen wir uns zum Mittagessen?
Wir waren alle sofort begeistert von den herrlichen Pisten im Gletschergebiet
und genossen das traumhafte Wetter. Für Wolfgang war es eine echte
Herausforderung mit Monoski den Grubenkopf hinunter zu fahren. Andere mussten
sich zuerst an die neuen Carvingski gewöhnen. Wir hatten riesigen Spaß und die
Stürze gingen immer glimpflich aus. Auch der Skikurs schien gar nicht so übel
zu sein, vielleicht lag es ja nur am netten Skilehrer. Nach dem Sport gibt's
bekanntlich Hunger und Durst. Ob Linsen (in Massen) mit Spätzle oder Sauerkraut
mit Kartoffelpüree, nicht zu vergessen auch Helgas Bruschettas als Vorspeise -
wir wurden immer alle papp satt. Und geschmeckt hat es jedes Mal fantastisch.
Das Spül- und Aufräumproblem wurde am ersten Abend von Karin elegant gelöst.
Die Kids durften sich in 2 Gruppen (durchzählen 1,2,1,2) einteilen und waren
jeden Abend ohne murren mit Eifer bei der Sache (wenn es zuhause nur auch so
reibungslos klappen würde) Natürlich war auch für abwechslungsreiches
Abendprogramm gesorgt. Am Montag hieß es ab in den "Hexenkessel".
Nach dem Motto abtanzen, wer hat die beste Kondition, je später der Abend, je
besser die Stimmung...
Hexenkessel gab es aber nicht jede Nacht - zur Abwechslung schmeckte uns ja auch
Wolfgangs Bowle mit vielen Früchten (von ihm höchstpersönlich überwacht und
verteilt). Danach war Mäxle mit Vermehrung angesagt (nur für Insider).
Beschwerde der Verliererin, die das Frühstück am nächsten Tag machen musste:
Man sitzt immer neben dem falschen!
Nach einer Woche mit viel Spaß im Schnee freuen sich alle auf ein Wiedersehen
im Pitztal im nächsten Jahr.
(Susanne Schwarz)
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