Jugendwanderung vom 12.9.2003 - 14.9.2003

Am Freitag Nachmittag, so gegen zwei Uhr, fuhren wir los. Wir waren mit einem Kleinbus und einem PKW unterwegs. Nach ca. zweieinhalb Stunden waren wir endlich in Biberwier angekommen. Kurz darauf waren wir schon unterwegs. Es ging fast die ganze Zeit durch den Wald. Nach einer Weile setzten wir uns hin und stärkten uns. Als alle wieder fit waren machten wir uns auf den Weg. Nach und nach wurde es dämmrig. Und als wir fast oben waren, wurde es immer dunkler. Hartmuth meinte dass es jetzt nicht mehr lange dauert bis wir da sind. Aus dem nicht mehr lange wurde dann doch ca. eine dreiviertel Stunde. Erschöpft aber stolz kamen wir endlich an. Jeder zog sich etwas Trockenes an und kam dann zum Abendessen. Danach blödelten wir noch rum bis Sybille und Hartmut hoch kamen und sich schlafen legten.
Am nächsten Morgen sah der Himmel noch klar aus, aber während des Frühstücks zog es zu. Als alles gepackt war regnete es bereits in Strömen. Nach langem hin und her brachen wir endlich auf. Nach 5 min. hörte es auf zu regnen. Dafür kam jetzt Nebel. Als wir an der Abzweigung angekommen waren, entschieden wir uns für den sicheren Weg über die Ehrwalder Alm. Die Mädchen wollten eine Pause machen. Plötzlich fing es an zu regnen. Wir mussten alle im Regen und ohne Schirm laufen. Triefnass aber glücklich, es geschafft zu haben, waren wir an einer Gaststätte angekommen. Ein paar von uns waren schon dort. Und dann hörte es auf zu regnen. Als wir dann endlich am Seebensee waren, vergaßen alle wie müde sie waren. Das letzte steile Stück zur Hütte war in 30min geschafft. An diesem Abend ging es lustig zu. Es war eine Mords-Stimmung. Doch irgendwann spät in der Nacht schlief auch der letzte von uns ein.

Nach dem Frühstück packten wir unsere Rucksäcke und gingen los. Nach 10min waren wir an der Biberwierer Scharte. Neben dem Weg lag Schnee. Es ging steil nach unten. Da entdeckten wir zwei Gemsen. Wir mussten uns auf unseren Weg konzentrieren. Als wir dann endlich auf einem flacheren Weg waren, waren wir erleichtert. Die ganze Zeit ging es im zick-zack. Wir legten eine Pause ein. Als wir dann endlich am Auto ankamen waren alle froh und setzten sich hin. Die Rückfahrt war super. Und Zuhause angekommen freuten sich alle auf eine warme Dusche, da wir ja an den zwei Tagen nicht duschen konnten, weil es keine gab. Gewaschen haben wir uns wenig, da nur kaltes Wasser aus den Wasserhähnen kam.

Manuela