Faschings-Skiausfahrt nach Pfunds
01.03. -  08.03.2003

Am Samstag fuhren 21 Erwachsene und 21 Kinder in Richtung Pfunds, unser diesjähriges Ziel der einwöchigen Skiausfahrt. Unterschiedliche Fahrtrouten boten Zeiten zwischen 4 und 9 Stunden. Wir waren begeistert, als wir bei unserer Pension „Schöne Aussicht“ ankamen und mit einem 4-Gänge-Menü begrüßt wurden. Auch die großzügigen Zimmer boten keinen Grund zu irgendwelchen Reklamationen. Am Abend wurde dann noch entschieden, dass wir in den nächsten 3 Tagen im Skigebiet in Nauders fahren würden. Wolfgang besorgte mal wieder für alle die Skipässe und es konnte losgehen. Das Skigebiet erwies sich als abwechslungsreich, der Schnee war genial, das Wetter ein Traum und die Pisten gut präpariert. Am Nachmittag waren alle richtig happy und die Wirtin überraschte uns mit Kaffee und Kuchen. Es war alles perfekt – es gab am 1. Tag auch noch keine Ausfälle – wegen Krankheiten und Skiunfällen – aber das sollte sich sehr schnell ändern... Was war eigentlich mit Wolfgang am Montag auf einmal los? Mit der Gondel endlich im Skigebiet, und dann nicht auf den Skiern? Er saß auf der Bank wie ein Häufchen Elend (ist es der Kreislauf?). Am Abend gab es dann den 1. Grippekranken und eine verletzte Jannika, die ihre ersten Snowboard-Versuche doch nicht so unbeschadet überstanden hatte.  Der gesunde Teil der Mannschaft vergnügte sich in der Dorfdisco und zu heißen Rhythmen wurde ordentlich abgetanzt. Der Rückweg zu unserer Pension war wirklich kurzweilig. Der schöne Sternenhimmel faszinierte uns wohl zu sehr, so dass wir irgendwann bemerkten, hier liefen wir doch schon mal vorbei. Wo waren wir hier eigentlich?... Jeden Morgen gab es nun einen zusätzlichen Grippekranken und als nächsten erwischte es Pius... Karin musste dann am Dienstag die Kids mit dem Wohnmobil zum Skikurs fahren. Oh je, wir waren mal wieder spät dran. Kein Wunder Karin, dass wir die Haustreppe, die weit auf die Straße reichte, übersahen. Man fährt ja nicht jeden Tag mit dem Wohnmobil durch enge Gassen! Es tat einen ordentlichen Schlag und – na ja – vom Alkoven blieb nicht mehr viel übrig! Armer Wolfgang! (Er war schon beinahe wieder auf dem Weg zur Besserung – jetzt kam auch fast ein Nervenzusammenbruch.) Ab Mittwoch waren sich alle gesunden Skifahrer einig – wir wollten den Rest der Woche im Superlativskigebiet Ischgl/Samnaun fahren. Ich kannte das Skigebiet noch nicht und war begeistert über die kompetente Reiseleitung unserer Gruppe. Am 2. Tag hatten wir sogar schon unsere Lieblingsabfahrt und die Jungs liebten den Funpark und suchten sich ihre Spezialschanzen. Ja, so langsam kannte ich mich sogar etwas im Skigebiet aus. Am Abend fuhr ich alles noch einmal ab (mit den Finger auf meinem Pistenplan). Selbst am 3.Tag entdeckten wir noch neue,  von uns noch nicht gefahrene Pisten. Nachmittags trafen wir uns dann alle bei der Pizzeria Schwarzwand (beim 2. Anlauf hat es sogar geklappt, oder Andreas?). Dann wurden die Gruppen nochmals neu gemischt, sogar Marcel fuhr auch ganz gern mal mit den „Langsamen“. Am Freitag Abend begann leider schon das große Abschiednehmen. Karin, warum hattest du es eigentlich so eilig nach Hause zu kommen? Andreas und ich beschlossen angesichts des Traumwetters, wir bleiben am Samstag „au no do“. Wolfgang, du hast hoffentlich Dein Charme bei unserer Wirtin eingesetzt, und die „Schöne Aussicht“ für nächstes Jahr reservieren können? Du willst doch auch einmal in Ischgl skifahren? Ein 2. Versuch wäre es wert! (Bis dahin ist dein Wohnmobil auch wieder repariert.) (Susanne Schwarz)

 

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