Wanderwoche Cinque Terre vom 6.4. - 12.4.2002
Führung: Ernst Mezger / Fa. Heideker. Herr Kopp / 28 Teilnehmer
Der Schi-Verein hat in seiner über 75 jährigen Geschichte schon viele Ziele erwandert, das ist wahr. Der Anspruch an die Organisation stieg. Möglichst besser, interessanter sollte jede Wanderveranstaltung werden.
Bereits vor Jahren berichtete Peter Kupfer von Wanderungen in der Cinque Terre und zeigte dazu exzellenten Bilder. So war die Idee geboren, das in der Gruppe zu machen. Man setzte sich mit Fa. Heideker in Verbindung. Bereits im Frühsommer 2001 waren alle 28 Plätze belegt.
Die Wanderreise zu Cinque Terre war unter Dach und Fach.
Am Samstag den 6.4.2002 ging's los. Nach Italien, vorbei an Genua, ging die Fahrt. Der Bus durfte nicht zum Standquartier in Monterosso fahren. Zum Hotel ging's zu Fuß.
1. Tag: Vom Bahnhof Monterosso ging's zunächst mit dem Zug nach Riomaggiore. Das südländische Städtchen Riomaggiore wurde natürlich besichtigt und Einkäufe für unterwegs getätigt. Am Bahnhof in Monterosso hatte man uns darauf hingewiesen, der Weg "Via delle amore" sei gesperrt. Wir konnten es nicht glauben. Deshalb wurde am Ausgangspunk nochmals nachgefragt. Die Auskunft: in wenigen Minuten würde der Weg freigegeben. Schnell wurde noch ein Gruppenbild gemacht und los ging's. Die fünf Dörfer, genannt Cinque Terre, sind zu erwandern. Fünf abwechslungsreiche Stunden mit 150 Meter Auf- und Abstiege liegen vor uns. Der Himmel ist mit Wolken bedeckt. Zur Rast in den Dörfern und für Fotos wäre allerdings Sonnenschein und blauer Himmel angenehmer gewesen. Hoch zufrieden waren alle über den Wanderweg durch die fünf Dörfer, von Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza bis Monterosso.
2. Tag: Der heutige Wandertag ist zweigeteilt. Es geht zur Wallfahrtskirche Madonna di Soviore. Nach ausgiebiger Rast und Besichtigung der Kirche führt ein wunderschöner Panorama weg zum Dorf Vernazza. Teil zwei beginnt in Levanto. Rast machen wir hoch über dem Meer. Weiter geht's bequem auf gutem Weg, begleitet von traumhaften Meeresblicken, zum Aussichtspunkt Punta Mesco. Von hier, meint der Wanderführer, hat man den besten Blick auf die Cinque Terre. Alle fünf Dörfer sind tatsächlich in malerischer Lage zwischen den steilen Hängen zu sehen.
Tagesausflug nach Lucca und Pisa
3.Tag: Vorbei an der weltbekannten Marmorregion von Carrara kommen wir zur Stadt Lucca. Stadtbefestigung Kirchen und Geschichte werden uns interessant näher gebracht. Nur ein kurzes Stück Busfahrt ist es von Lucca zur Stadt Pisa mit dem weltberühmten Campanile. Es war beeindruckend die Fülle der Kunstwerke mit Campanile, Dom und Baptisterium zu sehen. Dieser Ausflug hat sich wirklich gelohnt.
Restwanderprogramm
4. Tag: Start ist in Corniglia. Gleich hinauf auf über 300 Meter. Der nun leichte Wanderweg bietet phantastische Ausblicke. Die Rast im Dorf Volastra findet endlich unter südländischer Sonne statt. Ende ist heute in Manarola. Der Heimweg wurde individuell vorgenommen. Entweder mit dem Zug oder wunderschön mit dem Schiff nach Monterosso. Zwei Unentwegte gehen gar in rekordverdächtigem Tempo zu Fuß zurück.
5. Tag: Von Riomaggiore wird der Weg nach Portovenere angegangen. Erster Halt ist bei der in bester Aussichtslage gebauten Wallfahtskirche Madonna di Montenegro. Nun wird der Weg höchst interessant. Einzig was fehlt ist das Sonnenlicht und etwas Wärme. Im Ort Campiglia wird die Wanderung abgekürzt (wegen Regen). Ein Linien Bus bringt uns nach La Spezia.
Die Traumwanderwoche ist zu Ende. Mit dem Bus geht's nach Vaihingen zurück.
Nächstes Jahr wird in Südfrankreich gewandert. (siehe Vorankündigung hier im Heft) (Ernst Mezger).