Ein Traumerlebnis.
9. Wanderreise mit Fa. Heideker 11.- 18.04.2010
Die 39 Reiseteilnehmer habenvieles zu berichten. Ganz nach dem Sprichwort, wenn einer eine Reise tut, dannkann er was erzählen. Unser Hotel „Les Mazets des Roches" war nahe Avignon /Tarascon gewählt. Von hier hatte man kurze Fahrwege zu den Ausgangspunkten derWanderwoche. Nur am ersten Tag zwang Regen beim Bergstädtchen Saignon zumAbbruch der ersten Wanderung. Kurzerhand wurde beschlossen, die Stadt Avignon,mit dem Papstpalast, zu besuchen. Dort angekommen hörte der Regen auf, dieSonne schien wieder. Sie blieb uns dann auch die ganze Woche ein willkommener Begleiter.
Am 2.Tag ging es zur Region „ Fontaine de Vaucluse". Wir wanderten hoch zu den Felsen.Das Endziel war dann im Tal unten der Quelltopf der Fontaine de Vaucluse. Im Anschlusswurden die Ockerbrüche bei der Stadt Roussillion erkundet. Das nachmittäglicheLicht war ideal dafür und die Ockerbrüche leuchteten in allen Farben. EinParadies für Fotografen und Wanderer. Man musste es gesehen haben. Der 3. Tagführte zum Meer, nahe Marseille, nach Cassis. Hier bot sich die Möglichkeit,die Calanques mit dem Ausflugsboot zu erkunden. Ein Großteil wanderte natürlichüber die steilen Felsen bis zur En Vau. Dort war man 150 Meter über der Buchtwo die Ausflugsbooten fahren. Der Blick ging bis zu den Inseln nahe vonMarseille. Aktive Kletterer waren in den Felsen zu sehen.
Am 4. Tag stand die Camargue undihre bekannten Städte auf dem Programm. Über St. Gilles, Saintes Maries de laMer und Aigues Mortes gäbe es vieles zu berichten. In den Reiseführen sindeinige Seiten mit Informationen zu lesen.
Was erwartete uns wohl am 5. Tag?Genusswandern, meinte Ernst. Mit dem Bus ging's auf kurzer Fahrt zur Stadt St.Remy. Hier galt zunächst das Interesse den antiken römischen Bauten. EinTriumphbogen und Mausoleum mit Reliefs kriegerischer Thematik waren freizugänglich. Hier ist der Platz für unser Gruppenbild (siehe oben). Die Wanderungüber gute Wege, mit toller Aussicht und Blumen am Weg, wurde zur Traumwanderung.Ziel war die „Burg von Les Baux". Viel zu hören und zu sehen gab's am 6. Tag. EineStadtführung durch die Stadt Arles an der Rhone vermittelte die lange undvielfältige Geschichte. Heute ist die Stadt sichtlich stolz auf Van Gogh. Erlebte und arbeitete (1888) hier nur kurze Zeit. Wir fuhren weiter in RichtungNorden zum Pont du Gard. Der antike Aquädukt, vor ca. 2000 Jahren von den Römerngebaut, beeindruckte noch heute. Er gehörte zur Wasserleitung der Stadt Nimesund war bis ins 6. Jahrhundert im Betrieb.
Auf der Heimreise legen wir eineZwischenübernachtung in Lyon ein. Das ermöglichte uns, in Beaune ein magischesZiel zu besuchen, das vollständig und perfekt erhaltene Hospiz „Hotel Dieu".Ein Armenspital, das 1443 vom reichen Kanzler Nicolas Rolin in Auftrag gegebenwurde. Es hat alle Wirren der Zeit gut überstanden und wurde zum Wahrzeichenvon Burgund. Berühmt ist auch sein farbiges Ziegeldach.
Nun war das Reiseprogrammabgearbeitet. Was kann man noch berichten: Keiner hat sich verletzt oderverlaufen. Unser Gast-Ehepaar aus Berlin. Christel und Manfred Reschke, fühltensich sichtlich wohl.
Wolfgang Zoll brachte am Ende denDank der Gruppe zum Ausdruck. Er meinte, der Busfahrer Reimar Kopp und derOrganisator Ernst Mezger haben ihre Sache gut gemacht.
Der Organisator bedankt sich hiernochmals bei allen Teilnehmern und Helfern. Danke, es war einfach toll mitEuch.
Übrigens:
Der Video Film zu der tollenReise ist in Arbeit. Info in der Hütte beachten.
(Ernst Mezger)
ein paar Bilder von der 9. Wanderreise 2010 (Provence)