Senioren unterwegs
Seniorenausflug Mai 2009 nach Freudenstadt
Mit dem Baden Württemberg Ticket waren 34 Teilnehmer im Mai auf Tour. Die Führung hatten an diesem Tag Wiltrud und Otto Bernhardt. Mit der S- Bahn ging's los nach Böblingen und dann im Regional- Express nach Freudenstadt. Dort startete der Stadtrundgang.

Drei Geschehnisse in der Geschichte der Stadt standen im Vordergrund:
Gründung der Stadt durch Herzog Friedrich I (1593-1608) im Jahr 1599. Mit der Planung der Stadt beauftragte Friedrich seinen Hofbaumeister Heinrich Schickhardt . Um das Viereck eines großen Marktplatzes herum wurde die Stadt in rechtwinkliger Aufteilung angeordnet. Die Größe des Platzes (219x216 m) wurde durch die Absicht ein Residenzschloss in das Zentrum des Platzes zu bauen, bestimmt. Durch den frühen Tod des Herzogs unterblieb der Bau, erhalten aber blieb für Freudenstadt der große Marktplatz mit seinen Arkaden. Im Beisein Herzog Friedrichs wurde 1601 der Grundstein für den Bau der Stadtkirche gelegt. Und vom Herzog selbst erhielt die Stadt ihren Namen: Freudenstadt. In seiner ersten Predigt 1608 in der neuen Kirche deutete Pfarrer Veringer die Namensgebung so: „Nicht allein weil Ihre Fürstlich Gnaden eine besondere Freude an dieser Stadt gehabt, sondern weil hier viele verjagte und betrübte Christen eine neue Heimat gefunden haben, ist diese Stadt vom Herzog Freudenstadt benannt worden"
Zerstörung am Ende des 2. Weltkriegs.
In den letzen Tagen des 2. Weltkriegs wurde die Stadt bei der Einnahme zu einem großen Teil zerstört. Durch Bomben, Granaten und Brandstiftung sind viele Häuser vor allem in der Altstadt zerstört worden. Aber die Bevölkerung ließ sich den Mut nicht nehmen. Bereits 1949, also 4 Jahre nach der Zerstörung wurde der erste Abschnitt des Wiederaufbaus fertiggestellt . 1954 war der Wiederaufbau vollendet.
Nach der Stadtführung und einem Spaziergang über den Marktplatz ging es zum Mittagessen in die Gaststätte Turmbräu.
Die Wanderung auf den Kienberg begann in der Reichstrasse, der Fußgängerzone. Der Bruder und die Schwägerin von Otto überraschten mit einem Glas Sekt vor ihrem Geschäft. Die Wanderung konntedannach beschwingt fortgesetzt werden.Vorbei am Kurhaus, durch den Park Courbevoie (Partnerstadt) zum Friedrichs- Turm auf dem Kienberg. Auf dieser Wegstrecke hat uns Wiltruds Bruder begleitet. Der Weg der Wanderung war so angelegt, dass alle Teilnehmer mitwandern konnten und einige sogar noch die Kondition hatten auf den Turm zu steigen.
Nach einer Tasse Kaffee und einer Schwarzwälder- Kirschtorte im Café Bacher oder im Stadtcafé trafen wir uns alle wieder vor dem Rathaus. Gemeinsam ging es zum Stadtbahnhof zur Rückfahrt. Alle sind wir wieder gut und wohlbehalten in Vaihingen angekommen.
Das Wetter hat auch gut mitgemacht. Am Morgen war es noch recht kühl, aber am Nachmittag wurde es etwas wärmer und die Sonne kam durch.
Wiltrud und Otto Bernhardt