Faschings -Skiausfahrt Geisl -Hochalm vom 02.02. bis 08.02.2008

Erlebnisbericht von "Geislhochalm Neulingen"

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Für viele ging es zum x-ten Mal an den Wildkogel zur Geisl Hochalm, der urigen Holzhütte oder naja Holzhaus.
Für uns war es das erste Mal. Und das Abenteuer "Faschingsausfahrt" begann für uns schon mit der Frage, wann sollen wir losfahren und welche Strecke sollen wir wählen um mit dem letzten Lift noch zur Alm zu kommen?
Nach, ich denke für alle, guter Fahrt, kamen wir 5-Uhr-Losfahrer genauso wie die 9-Uhr-Losfahrer pünktlich an. Nachdem die Reisetaschen, Schlafsäcke, ...... nach kräftigem Zupacken hochbefördert waren, beeinträchtigte der Nebel, Schneefall und der starke Wind unsere ersten Skifahrkünste. Unser Haussessellift, der uns zur Alm bringen sollte, wurde nochmals angeschmissen. So hatten wir es dank erfahrenen Mitskifahrern geschafft wohlbehütet anzukommen. Bei schummriger Beleuchtung und gutem Essen fühlten wir uns schnell wohl.
Der nächste Tag lies uns einen schönen Blick über unser Skiparadies gewähren. Es war sonnig, so haben es die Sonntage an sich, aber teilweise sehr windig.
Skikurse gab es fast jeden Tag, die Anfänger durften gleich einsteigen, damit es dann so richtig losgehen konnte. Apropos "Losgehen", der Wind ging so richtig los. Jetzt kommen wir zu der eingangs erwähnten Holzhütte. Der Sturm pfiff in dieser Nacht so durch die Balken, dass man nur gut schlafen konnte, wenn man sich vorstellte, am Strand im warmen Sand (Schlafsack) zu liegen und von einer erfrischenden Briese im Gesicht gestreichelt zu werden. Auch die Eingangstüre fiel dem Sturm zum Opfer. Am Montag war es immer noch sehr stürmisch. Unsere erste Skifahrt wurde nach dem glücklichen Ausstieg aus dem Sessellift, der sich in eine gefühlte Schiffsschaukel verwandelt hatte, ungehend abgebrochen. Auch heute wurde es keinem langweilig. Irgendwer traute sich immer wieder raus auf die Piste. Ständig kamen mutige zurück und berichteten uns von den neusten "Standliften."
Dies war dann auch der wirklich richtige Tag für die Sauna. Aber irgendwie wurde sie nicht warm, geschweige denn heiß. Hat Sie jemand ausgeschalten? Nicht richtig eingeschaltet? Die Türe aufgelassen? Oder, oder .......? Wir wollten nicht mehr warten, also nichts wie rein. Schnell wurde klar, hier musst du "geduldig sein, dann dauert es nicht mehr lang ...". Aber das bringt alles nichts, wenn da ein Loch in der Sauna ist. Mit eiskalten Füßen wärmte ich mich dann unter der Dusche wieder auf. Auf der noch folgenden Faschingsparty wurde es beim Tanzen dann jedem warm oder heiß.
Die nächsten beiden Tage waren wieder sehr schön mit Skikursen für Boarder, Tourenskigänger und Carver.



Am Faschingsdienstag war das alljährliche Rodeln angesagt. Vor allem die Jugendlichen waren zahlreich vertreten. Oben an der Bergstation war geniales Wetter mit optimaler Sicht, im Mittelteil war eine Wahnsinns Nebelwand und unten im Tal wieder wunderbarstes, mildes Wetter.
Am Mittwochnachmittag musste der Carving-Kurs schlagartig abgebrochen werden. Wir fuhren bei Sonnenschein und Windstille los. - Komisch, warum bleibt denn der Lift alle paar Meter stehen? Antwort: Sturm! Schwer zu glauben, aber als wir nach oben kamen, hat es uns fast aus dem Sessellift gepustet. - Jetzt müssen wir noch die Kinder vom Skikurs an der Bergstation holen. Es wurde immer schlimmer, Karin hatte kurzer Hand Sepp mit dem Pistenbulli organisiert. Der war letztendlich voll. Da fehlten nur noch die ganzen Jugendlichen die im Tal waren, denn die Gondel führ auch nur stopp and go. Aber auch an diesem Abend waren alle vollzählig wieder anwesend. In der Nacht wurden die Mädchen eingeschneit, weil ein Fenster vom Wind ins Zimmer gedrückt wurde (Holzhütte!). Donnerstag war wegen stürmischem Wetter viel Zeit, so wurde eine Schneebar von den Jungs und Mädels gebaut, die am Abend nach dem der Wind nach-gelassen hatte, mit Glühwein eingeweiht wurde.
Am Freitag hieß es dann Kofferpacken und Abschied nehmen vom Abenteuer "Faschingsausfahrt". Glücklich konnte sich derjenige schätzen, der am Freitag den wohl sonnigsten, windstillsten, einfach den perfekten Skitag noch genießen konnte.
An dieser Stelle wollen wir auch dem Organisationskomitee Teresa und Wolfgang danken, die uns ständig engagiert und hilfreich zur Seite standen. Herzlichen Dank nochmals. (Jürgen und Viola Kurz)

 

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