Familien-Wanderung und Hüttenübernachtung (6./7.Mai 2000)
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Am Samstag, den 6.Mai 2000 um 11.00 Uhr, trafen wir uns in der Schi-Hütte. Bei Sonnenschein und mit bester Laune zogen ca. 40 Personen zw. 3 und 63 Jahren in Richtung Grillstelle Dürrlewang los. Vollbepackt mit Kinderwagen, Bollerwagen und viel zum Grillen konnte nichts schiefgehen. Wir bewunderten Raupen und Blindschleichen, kletterten über Baumstämme, sahen die Schäden, die „Lothar" verursacht hatte, bremsten die vorauslaufenden Jungs, warteten auf die Nachzügler und hatten uns viel zu erzählen. Nach einer Wanderung von ca. 2 Std. kamen wir beim Grillplatz mit Spielwiese an. Dort wurden wir von Wolfgang erwartet, der schon ein Feuer entfacht hatte und die Kinder sich schnellstens Stöcke schnitzten. Die Würstchen und das Fleisch waren bald gegessen und ab ging es auf die Spielwiese. Fußball, Schaukel, Reckstangen und natürlich der Wald waren gleich bevölkert. |
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| Während die Eltern noch gemütlich speisten, kam über Handy ein Anruf, dass riesige dunkle Wolken auf uns zu kämen und wir schnellstens aufbrechen sollten oder ein Abholtrupp uns mit div. PKWs abholen würde. Sofort packten wir alles zusammen, sammelten die Kinder ein und gingen auf schnellstem Wege in Richtung Schi-Hütte zurück. Aber wie immer, wenn der Schi-Verein unterwegs ist, blieb es trocken und wir konnten zuschauen, wie es über Stuttgart blitzte und donnerte, aber uns nichts ausmachte. Früher als erwartet erreichten wir wieder die Hütte und haben uns noch gemütlich zusammengesetzt. | |
Für einen Teil der Kinder begann jetzt die immer wieder beliebte Hüttenübernachtung. 18 Mädchen und Jungen waren schon aufgeregt und konnten ihre Eltern gar nicht schnell genug nach Hause schicken. Um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken, sollten sie auf der Wiese Blumen für die Tischdekoration pflücken. Kaum waren die ersten Sträuße fertig, als es zu regnen anfing. Es begann so schnell zu schütten, dass wir alle mit großem Gelächter völlig durchnässt in der Hütte ankamen. Dort trockneten wir uns etwas ab und stürzten uns auf die Spagetti, die wieder ohne Besteck zu essen waren. Schnell hatten die vorsichtigen Kinder von den anderen den Tipp übernommen, die Nudeln nicht einzeln mit zwei Fingern zu essen, sondern gleich eine ganze Hand voll in den Mund zu schieben. Käse und Ketchup ergänzten dieses Festmahl. Nach dem Nachtisch konnten wir leider kein Lagerfeuer anzünden, da es immer noch in Strömen regnete. So holten sich einige Kinder Brettspiele und andere sangen zu Rainers Gitarrenspiel.
| Gegen 10 Uhr hörte es auf zu
regnen und wir zogen mit Gummistiefeln und Regenjacken zur Nachtwanderung
los. Alle Kinder mussten sich an einem langen Tau festhalten, damit sie
nicht von bösen Tieren und Ungeheuern weggeschnappt werden. Die mutigen
unter ihnen erzählten mit ganz lauter Stimme, dass es gar keine Ungeheuer
geben würde und die weniger mutigen meinten, dass es gleich wieder regnet
und wir doch besser zurückgehen sollten. So zogen wir also durch den
Wald, hörten es rascheln und knistern, sahen Lichter blitzen, sangen laut
das Lied vom „Mord im Schloß„ stapften durch riesige Pfützen,
suchten nach Hexen und versuchten auch mal ganz still zu sein, um auf den
Wald zu hören.
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Bei der Hütte angekommen wurden wir belehrt, dass es ja gar nicht schlimm und gruselig war.Sofort begannen die Kinder ihr Nachtlager herzurichten. Jeder holte Isomatte, Schlafsack und Rucksack und suchte einen Schlafplatz. Als alle in ihren Tüten lagen und die Kuscheltiere im Arm hielten, las Sibylle noch eine Geschichte vor, wobei die ersten schon einschliefen. Um 0.30 Uhr herrschte schon Ruhe und dies blieb so bis 6.00 Uhr.Um 7.00 Uhr waren wieder alle Kinder wach, angezogen und voller Tatendrang. Während Sibylle, Elsbeth und Karin das Frühstück vorbereiteten, machte Sabine Frühsport mit den Kindern. Hungrig und mit roten Köpfen wurden anschließend Tee, Kaba, Marmelade-, Nutellabrote und Hefezopf verzehrt. Anschließend ging es noch einmal in zwei Gruppen zur Schnitzeljagd in den Wald. Um 12.00 Uhr wurden dann alle Kinder den Eltern wohlbehalten, wenn auch müde und schmutzig, zurückgebracht. Die Übungsleiter hatten noch Hüttendienst, so dass einige Familien zum Essen blieben. Beim allgemeinen Verabschieden haben sich viele Kinder gleich wieder für nächstes Jahr angemeldet. Text und Photos:(Karin Keitel)
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